Erste Generalversammlung im KKL Luzern 25./26.6.2010

Im Konzertsaal des KKL Luzern, inmitten «architektonischer und
akustischer Einzigartigkeit», wie es sich selbst lobt, trafen sich am
25. Juni 2010 die Hausärztinnen und Kinderärzte zur allerersten Generalversammlung
des Berufsverbandes Hausärzte Schweiz. Dort
also, wo sonst Klassik und Jazz gespielt werden, versammelten sich
für einmal Internisten, Allgemeinmedizinerinnen und Kinderärzte –
mit ein und demselben Ziel: die Begleitmusik ihrer standespolitischen
Interessen künftig gemeinsam zu orchestrieren. Im vielstimmigen
Chor der gesundheitspolitischen Interessen wollen sie den
Anliegen der Grundversorger endlich gemeinsam und mit starker
Stimme mehr Gehör verschaffen. .......

«Ja zur Hausarztmedizin»

Einreichung der Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» am 1. April 2010

© www.koest.ch/ A.Harbaugh

Tatbeweis der Schweizer Bevölkerung für die Hausarztmedizin

In rund fünf Monaten über 200'000 Unterschriften gesammelt: Die Schweizerinnen und Schweizer unterstützen die Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» der Schweizer Hausärzte mit Nachdruck und machen damit deutlich, dass sie die medizinische Grundversorgung langfristig sichern und den drohenden Hausärztemangel abwenden wollen.

Communiqué Deutsch (pdf)
Communiqué Französisch (pdf)
Communiqué Italienisch (pdf)

Dieses rekordverdächtige Ergebnis wäre ohne die grosse Unterstützung der Bevölkerung nicht möglich gewesen und unterstreicht nach Ansicht des Initiativkomitees die starke Verankerung der Hausarztmedizin im Volk. Die Menschen in diesem Land sind die «natürlichen Verbündeten» der Hausärzte, weil sie das gleiche Interesse wie die Hausärzte haben: den Erhalt einer qualitativ hochwertigen, medizinischen Grundversorgung. Bereits die Unterschriftensammlung hat zu einer politischen Allianz «Patienten/Bevölkerung und Hausärzte» geführt, die es in dieser Konstellation auf nationaler Ebene noch nie gegeben hat, und die ein beträchtliches politisches Erfolgspotenzial beinhaltet.

© www.koest.ch/ A.Harbaugh

Dazu kommt eine beeindruckende Effizienz: Nur gerade 45 Wochen nach dem grundsätzlichen Lancierungsbeschluss und 24 Wochen nach dem Sammelstart liegt die Initiative bereits in der Bundeskanzlei, womit der politische Prozess lanciert ist. Diese Effizienz ist ein Signal an Bundesrat und Parlament, das Geschäft zügig voranzutreiben. Denn die Zeit drängt: Der sich immer stärker abzeichnende Mangel an Hausärzten erträgt keinen Aufschub mehr. Die Schweiz bewegt sich derzeit ungebremst in Richtung eines massiven Hausärztemangels. Alle aktuellen Fakten und Prognosen deuten auf eine dramatische Lücke in der medizinischen Grundversorgung hin. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage in der Hausarztmedizin wird mittel- und langfristig dramatische Ausmasse annehmen, wenn nichts geschieht.

© www.koest.ch/ A.Harbaugh

Die Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» ist das erste Grossprojekt des am 17. September 2009 gegründeten Berufsverbandes der Haus- und Kinderärztinnen Schweiz («Hausärzte Schweiz») und der grösste politische Vorstoss in der Geschichte der Schweizer Hausärzteschaft überhaupt. Alle bisherigen Grundversorgergesellschaften, die sich zum neuen Berufsverband zusammengeschlossen haben, sind Mitträger der Initiative.

News

16. Juni 2010

Medienmitteilung

JA zu Managed Care: Für die Schweizer Hausärzte ein vertretbarer Kompromiss

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15. Juni 2010

1. Fundraising-Aktion

Ein Fest zugunsten der Volksinitiative am 28. Oktober 2010

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14. Juni 2010

css

CSS setzt auf ihre Grundversorger

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