«Hausärzte Schweiz»: Ein Beruf. Eine Stimme. Ein Ziel!

Seit dem 17. September 2009 hat die Schweiz einen einzigen grossen Verband der Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte. Die drei Fachgesellschaften der Grundversorger (Allgemeinmediziner SGAM, Internisten SGIM und Pädiater SGP) haben den «Berufsverband der Haus- und Kinderärzte» («Hausärzte Schweiz») gegründet, um ihre berufspolitischen Ziele gemeinsam anzugehen.

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Die Vorstandsmitglieder

Präsident:
Dr. med. Marc Müller

Vizepräsidenten:
Dr. med. François Héritier
Dr. med. Jürg Rufener

Vorstandsmitglieder:
Dr. med. Ettore Battaglia
Dr. med. Johannes Brühwiler
Dr. med. Margot Enz
Dr. med. Stefan Rupp
Dr. med. Gerhard Schilling
Dr. med. Franziska Zogg

 

Die Geschäftsstelle

Geschäftsführer

Reto Wiesli
Effingerstrasse 54
Postfach/Case postale 6052
CH-3001 Bern

phone 031 389 92 90
fax 031 389 92 88 sse

reto.wiesli(at)hausaerzteschweiz.ch

Sekretariat Hausärzte Schweiz

Luzia Schneider und Marlies Kara
Oberplattenstrasse 73
9620 Lichtensteig

Telefon: +41 (0)71 988 66 40
Telefax: +41 (0)71 988 66 41

www.hausaerzteschweiz.ch
info(at)hausaerzteschweiz.ch



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Antwort zur Stellungnahme der FMH

Umverteilung oder nicht: Hausärzte müssen besser entlöhnt werden!

Mit grosser Verwunderung hat der neue Berufsverband «Hausärzte Schweiz » die Stellungnahme der FMH zur Kenntnis genommen, wonach eine Umverteilung für sie nicht verhandelbar sei!  Auch wenn diese Aussage inhaltlich  in einer zweiten Stellungnahme durch den Präsidenten der FMH relativiert wurde, bleibt für Hausärzte der Eindruck zurück, dass über sie statt mit ihnen verhandelt wird.

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Revision des Heilmittelgesetzes

Stellungnahme von «Hausärzte Schweiz» zur Revision des Heilmittelgesetzes (HMG)

Das Verbot der Selbstdispensation benachteiligt die Hausärzte und trifft die Patienten

Der Berufsverband der Haus- und Kinderärztinnen Schweiz («Hausärzte Schweiz) wehrt sich gegen das ihm Rahmen der Revision des Heilmittelgesetzes vorgesehene Verbot der Medikamentenabgabe, denn es provoziert  Versorgungslücken, gefährdet zukunftsweisende Modelle der Hausarztmedizin und benachteiligt die Hausärtze.

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Die ausführliche Stellungnahme kann bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

Wichtige Information zur Besuchs-Inkonvenienz-Pauschale

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Zuerst einmal möchten wir Euch allen einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches und glückliches neues Jahr wünschen. Auf der Ebene des Berufsverbandes sind wir bereits mit voller Kraft in ein intensives Jahr gestartet, in dem wir mit viel Energie die anstehenden Probleme und die immer neuen Hindernisse auf dem Weg zur Förderung der Hausarztmedizin lösen und überwinden wollen. Mit unserer neuen Geschäftsstelle und der Initiative, die wir dieses Jahr einreichen werden, sind zwei Eckpfeiler gesetzt.

Unerwartet kam kurz vor Weihnachten, wie Ihr sicher schon erfahren habt, eine schlechte Nachricht von santésuisse (sas): die Versicherer sind nicht bereit, die Besuchs-Inkonvenienz-Pauschale (BIP) um ein Jahr zu verlängern und dies, obwohl wir von der Ärzteschaft her die Grundbedingungen dazu erfüllten.

Die BIP war von Beginn weg nur befristet bewilligt worden bis zur Einführung des revidierten „Tarifs 2010“, längstens aber bis 1.3.2010, mit der Option einer Vereinbarung zur Verlängerung, falls die Revision zwar in Angriff genommen, aber noch nicht beendet worden ist. Nach einer langen Blockade der Start-Verhandlungen aufgrund der unannehmbaren Bedingungen für eine Kostensteuerung, liegt seit November nun eine Projekt-Skizze der FMH/KKA mit den Eckwerten zur Revision des Tarmed-Tarifs vor. Die Verbands-Spitze von sas war mit dieser Projekt-Skizze einverstanden, die Versicherer mit dem Vorbehalt, dass zuerst noch die Details geklärt werden müssen. Damit waren aus unserer Sicht die Voraussetzungen für eine Verlängerung der BIP gegeben, was die Vertreter von santésuisse bei einem Treffen mit den Grundversorger-Präsidenten am 17.Dezember 2009 auch so signalisierten. Der aktuelle Entscheid des VR von santésuisse, die BIP nicht zu verlängern, war deshalb nicht nur unverständlich, sondern ein Schlag für uns alle.

Wir hoffen immer noch, dass die Versicherer auf diesen unbegreiflichen Entscheid zurückkommen, der fast ausschliesslich uns Hausärzte bestraft und der sich ausserdem für alle weiteren Verhandlungen und die Tarif-Revision äusserst kontraproduktiv auswirken würde. Entsprechende Interventionen haben wir unternommen.

Wenn wir auf die arroganten Äusserungen von Herrn Schneuwly im Moment nicht laut reagieren, dann deshalb, weil wir ein Einlenken damit nicht verhindern möchten.

Zum Tarif selbst ist fraglos klar, dass es einen eigenen Bereich oder einen völlig separaten Tarif für uns Hausärzte geben muss. Nur so kann eine Aufwertung überhaupt wirksam werden – und nur so werden wir ernstgemeinte Massnahmen von leeren Versprechungen unterscheiden können.

Wir werden Euch über die weiteren Schritte und Resultate auf dem Laufenden halten. Besten Dank für Eure Unterstützung!

Vorstand Hausärzte Schweiz

Reto Wiesli neuer Geschäftsführer von Hausärzte Schweiz

Nachdem am 17. September 2009 die drei Fachgesellschaften der ärztlichen Grundversorger (Allgemeinmediziner SGAM, Internisten SGIM und Pädiater SGP) den «Berufsverband der Haus- und Kinderärztinnen» («Hausärzte Schweiz») gegründet hatten, um ihre berufspolitischen Ziele gemeinsam anzugehen, hat nun der neue Vorstand einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Professionalisierung seiner Standespolitik getan. Er hat die neu geschaffene Stelle eines Geschäftsführers mit dem Gesundheitspolitikspezialisten Reto Wiesli

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100'000 Unterschriften für die Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» nach nur 76 Tagen

Die Bevölkerung will eine starke Hausarztmedizin

Nur gerade 76 Tage nach der Lancierung (am 1.10.2009) haben die Hausärztinnen und Hausärzte bereits über 100'000 Unterschriften für ihre Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» gesammelt und damit ihre Initiative in Rekordzeit zustande gebracht. Dieses Ergebnis ist nach Ansicht des Initiativkomitees eine plebiszitäre Spitzenleistung und unterstreicht die starke Verankerung und Unterstützung der Hausarztmedizin in der Bevölkerung. «Die Menschen in diesem Land machen damit deutlich, dass sie sich nicht nur den Erhalt der Hausarztmedizin wünschen, sondern deren Stärkung und eine zentrale Stellung im Gesundheitswesen», interpretiert Dr. Peter Tschudi, Präsident des Initiativkomitees, dieses Zwischenergebnis.

»»  Communiqué vom 18.12.2009  (132 KB)

Stellungnahme von «Hausärzte Schweiz» zum geplanten Verbot der ärztlichen Medikamentenabgabe

Erneut ein Schuss in den Rücken der Hausärzte

[23.10.2009] Der Vorstand von «Hausärzte Schweiz» ist empört über das von Bundesrat Couchepin (im Rahmen der Vernehmlassung der Revision Heilmittelgesetz) vorgesehene Verbot der Selbstdispensation. Die vom abtretenden Magistraten genannten Missbrauchs-Vorwürfe der Ärzte sind eine böswillige Unterstellung und zementieren leider das Bild eines Gesundheitsministers, der vorgibt die Hausarztmedizin zu unterstützen, in Tat und Wahrheit aber bis zum Schluss seiner Amtszeit die Rahmenbedingungen der Hausärzte systematisch einschränkt und verschlechtert und damit die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung gefährdet. Um so wichtiger ist die von Hausärzte Schweiz am 1.10.09 lancierte Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin».

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Die Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» ist lanciert!

Damit die Patientinnen und Patienten auch in Zukunft noch eine Hausärztin oder einen Hausarzt haben

[1.10.2009] Die Schweiz bewegt sich derzeit ungebremst in Richtung eines massiven Hausärztemangels. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage in der Hausarztmedizin wird mittel- und langfristig dramatische Ausmasse annehmen. Die Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» will diese Entwicklung stoppen und die Hausarztmedizin langfristig sichern und fördern - zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

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» Website der Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin»